K197 Ausbau zwischen Ranstadt/Ober-Mockstadt und Ranstadt/Dauernheim

Der Ausbau sah einen Anschluss an die bereits ausgebaute K 197 mit Kurvenverbesserungen auf der freien Strecke vor. Die Länge der Baustrecke betrug ca. 1 km und wurde ca. 6 m breit. Als Querschnitt war ein RQ 9 vorgesehen. Die Baustrecke verläuft durch ein qualitativ und quantitativ festgesetztes Heilquellenschutz- gebiet der Zonen III/2, III/B, IV (qualitativ) und B-neu, D,D1, D2, E (quantitativ). Außerdem wurde der Knotenpunkt auf der L 3187 von NK 5619 026 nach NK 5619 029 auf einer Länge von ca. 220 m ausgebaut.

Die Arbeiten umfassten den Ausbau der Kreisstraße K197 zwischen Ranstadt-Obermockstadt und Ranstadt-Dauernheim. Dabei wurde der gebundene Oberbau auf der gesamten Ausbaustrecke aufgenommen, abtransportiert und auf eine AN-seitige Verwertungsstätte verwertet.

In den Auftragsbereichen wurde vorhandener Bodenaushub eingebaut.  Teilweise musste eine Bodenverbesserung (Austausch in Abstimmung mit AG) aus steinigem Auffüllmaterial hergestellt werden, dieses Material konnte in Aufschüttungsbereichen eingebaut werden, die aufgrund der Nähe zum Bachdurchlass relativ feucht waren, darunter wurde ein Vliesstoff der Geotextilrobustheitsklasse 5 eingebaut. Die zur Entwässerung der Straßenseitengräben vorhandenen Querdurchlässe wurden wegen ihres schlechten Allgemeinzustandes erneuert und in Lage und Höhe der neuen Ausbaustrecke angepasst.