Deckenerneuerung im Zuge der B229 bei Neuenrade-Küntrop und Balve

Vorgesehen ist eine Oberbauerneuerung auf der B 229 in Neuenrade-Küntrop, sowie eine Deckenerneuerungen auf der B 229 Balve.

Die vorhandene Fahrbahnbreite beträgt i. M. rund 7,00 m. Im Bereich von zusätzlich vorhandenen Linksabbiegespuren weitet sich die Fahrbahn auf insgesamt rund 9,40 m auf. Neben der Fahrbahn sind größtenteils beidseitig Gehwege vorhanden. In Teilbereichen verläuft der Gehweg nur einseitig. In diesen Bereichen befindet sich auf der jeweils anderen Fahrbahnseite ein bituminös gebundenes Bankett.

Im Bereich Balve liegen die Fahrbahnbreiten zwischen 6,00 m und 7,10 m. In Aufweitungen bis 10,40 m. Innerhalb der Ortdurchfahrt liegen die Fahrbahnbreiten zwischen 7,00 m und 8,30 m.

Im Zuge der Baumaßnahme ist es vorgesehen den gebundenen Oberbau vollständig zu erneuern. Hierzu wird der vorhandene, gebundene und teilweise ungebundene Oberbau aufgenommen. Auf einem Teilstuck von ca. 120 m Länge ist unter den bituminösen Schichten eine hydraulisch gebundene Schicht anzutreffen. Diese straßenpechhaltig verunreinigte Schicht in einer Dicke von ca. 14 cm wird ebenfalls aufgenommen. Der Bereich wird anschließend mit Frostschutzmaterial aufgefüllt. Die Herstellung des Frostschutzplanums erfolgt über die gesamte Fahrbahnflache. Vor einer vorhandenen Bordanlage befindliche Pflasterstreifen werden aufgenommen. Die Bordanlage bleibt größtenteils bestehen. Die Pflasterstreifen werden anschließend neu, 2-reihig hergestellt. In einem Kreuzungsbereich befindet sich ein 3-reihiger Pflasterstreifen. Auch dieser wird aufgenommen und neu hergestellt.

Des Weiteren werden Entwässerungsarbeiten im geringen Umfang durchgeführt. Vorhandene, defekte Abdeckungen von Straßenabläufen werden erneuert. Teilweise ist es erforderlich die Abläufe vollständig zu ersetzen. Außerdem werden vorhandene Schachtabdeckungen teilweise ausgetauscht. 

Der Oberbau besteht aus 12 cm Asphalttragschicht, Asphaltbinder und Asphaltdeckschicht. Zur Erhöhung der Anfangsgriffigkeit wird die Deckschicht abgesplittet.

Um schlecht verdichtete Randbereiche zu vermeiden, werden zusätzlich Rückschnitte der bereits fertiggestellten Asphaltschichten durchgeführt. In einem ersten Schritt wird die in einer Fertigerspur hergestellte Asphalttrag- und Asphaltbinderschicht zurückgeschnitten. Die in der nächsten Fertigerspur herzustellende Asphalttrag- und Asphaltbinderschicht werden anschließend senkrecht gegen die zurückgeschnittene Flanke gebaut.

Im Zuge des Deckschichteinbaues wird diese ebenfalls zurückgenommen. Die Rücknahme erfolgt hier mit der Kantenandruckrolle im Zuge der Verdichtungsarbeiten der frischen Asphaltdeckschicht. Die Nahtherstellung erfolgt abschließend mit einer kalt aufzubringenden bitumenhaltigen Masse. Einmündungs- und Anschlussbereiche werden in einer Dicke von 3-5 cm abgefräst.