Projekt 1560

Energetische Fassadensanierung der Adolf-Reichwein-Schule Marburg

Das Gebäude E wurde in den 1970er Jahren als Gebäuderiegel in einer Stahlbeton-Skelett-Konstruktion konzipiert und umgesetzt und seit seiner Fertigstellung nicht maßgeblich modernisiert. Teilbereiche wurden seit 2009 brandschutztechnisch saniert.

Zur weiteren Gliederung der Fassade sollen die Treppenhäuser zukünftig leicht überhöht werden. Die Treppenhäuser erhalten eine vorgehängte hinterlüftete Fassade aus glasfaserverstärkten Beton-Fassadenplatten. Die vorhandenen seitlichen Glasbausteinöffnungen müssen nach Vorgaben des Brandschutzes zurückgebaut werden. Zukünftig soll die Belichtung der Treppenhäuser über neu zu erstellende vertikale Glasschlitze in den Stirnseiten der Treppenhäuser sichergestellt werden. Auf der Stirnseite des Treppenhauses der Nordwest-Fassade ist im Dachgeschoss eine übergroße Europauhr angebracht. Die Europauhr wurde im Rahmen eines Schülerprojekts umgesetzt und ist zu einem wichtigen Merkmal der Adolf-Reichwein-Schule geworden. Die Uhr wird für die Bauphase demontiert und mit Fertigstellung wieder angebracht. Im Bereich der Süd-West Fassade gibt es eine zusätzliche Uhr, diese wird nach Fertigstellung der Sanierung ebenfalls wieder angebracht.

Die auf dem Dach befindlichen massiven Technikzentralen werden wie die Fassade gedämmt und mit einer hinterlüfteten Aluwelle verkleidet. Die Dachflächen werden ebenfalls energetisch saniert. Die vorhandene Photovoltaikanlage auf dem Dach muss für die Dauer der Dachsanierung demontiert werden. Anschließend wird sie in erweiterter Form auf dem gesamten Dach wieder aufgestellt.